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Jubilarfeier mit Appell

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In festlichem Rahmen hat der VfB Ulm bei der diesj├Ąhrigen "Jubilarfeier"  seine langj├Ąhrigen Mitglieder f├╝r ihre Treue zum Verein gedankt . Zahlreiche Mitglieder mit hohen und "runden" Geburtstagen gratulierte der Vorstand traditionsgem├Ą├č .  So ehrte die Vereinsvorsitzende Dorothee K├╝hne zahlreiche M├Ąnner und Frauen f├╝r Mitgliedschaften zwischen 25 und 65 Jahren. In ihrer Ansprache erinnerte die VfB-Vorsitzende an die Ver├Ąnderungen im Verein, die sich im Laufe einer solch langen Mitgliedschaft vollzogen h├Ątten. So habe der VfB Ulm zwar 1974 schon 500 Mitglieder in den damaligen Abteilungen Fu├čball, Tischtennis und M├Ąnnerturnen verzeichnet - aber damals nur ein Drittel davon seien Kinder gewesen. Heute  bestehe erfreulicherweise der Gro├čteil der Mitglieder aus Kindern und Jugendlichen, so K├╝hne. Schon mit drei Monaten k├Ânnten sie ein Vereinsangebot annehmen: n├Ąmlich den beliebten Kurs "Babys in Bewegung". Der Verein nutze die N├Ąhe zur Universit├Ąt, um den Studierenden attraktive Sportangebote zu machen. Auf diese Weise habe sich  das Sportangebot ├╝ber die Zeit deutlich gewandelt. Neu sind zuletzt auf diese Weise die Mannschaftssportarten Lacrosse und Ultimate-Frisbee hinzugekommen.

Gro├čen Dank und Anerkennung sprach Dorothee K├╝hne den anwesenden Frauen der Abteilung "Frauenturnen" aus. Diese Abteilung gibt es seit 1964. In ihrem 50. Jubil├Ąumsjahr allerdings l├Âst sich die Gruppe zum Jahresende auf. Viele Frauen bleiben aber weiter aktiv im Verein - und besuchen k├╝nftig Vormittagsangebote f├╝r Senioren in der Abteilung "Fit &Gym", wie zum Beispiel R├╝ckengymnastik oder Seniorengymnastik. F├╝r die Frauen vom Frauenturnen ist es dennoch ein gro├čer Einschnitt, haben sie sich doch allw├Âchentlich zu Sport, gesellschaftlichem Austausch und - ja, auch zum Singen getroffen. Tradition war immer auch ein gemeinsames Lied am Ende der Sportstunde. Dorothee K├╝hne zeigte sich aber zuversichtlich, was den weiteren Zusammenhalt der Frauen angeht: "Die Gemeinschaft wird sicher auf eine Art bestehen bleiben. Und bei uns sind Sie alle jederzeit weiterhin willkommen!".

Um zukunftsf├Ąhig zu bleiben , werde der VfB Ulm stets vor eine gro├če Herausforderung gestellt . F├╝r die vielen Kinder auf dem Eselsberg gebe es einfach zu wenige Hallenpl├Ątze zum Toben, Spielen und Sporttreiben. Vor allem in den Wintermonaten sei die Situation schwierig f├╝r die Organisatoren im Verein. Doch der Verein sei stets seiner sozialen und integrativen Verantwortung auf dem Eselsberg nachgekommen, so K├╝hne. Gerade f├╝r den VfB Ulm -  in den Nachkriegsjahren von Fl├╝chtlingen gegr├╝ndet, die auf der Wilhelmsburg untergekommen waren - , sei auch heute eine besonderes Engagement f├╝r Fl├╝chtlinge selbstverst├Ąndlich.  Dorothee K├╝hne forderte den Verein auf,  die Aufmerksamkeit auf das Hindenburgkasernen-Areal und seine m├Âgliche k├╝nftige Nutzung durch Fl├╝chtlingsfamilien zu richten: "Es kann sein, dass das eine der n├Ąchsten Aufgaben f├╝r uns sein wird, dass wir uns um die Fl├╝chtlingskinder k├╝mmern." Sie regte eine "Art Patenschaft" des VfB Ulm an. K├╝hne schloss ihre Rede mit den Worten: " Bei allem, was wir in der Vereinsgeschichte am Eselsberg erlebt haben, w├Ąre es gar nicht anders vorstellbar, als dass wir hier so reagieren." In n├Ąchster Zeit werde sich die Vereinsf├╝hrung, so Dorothee K├╝hne,  verst├Ąrkt mit dieser Idee besch├Ąftigen.

 

Auf dem Foto zur Jubilarfeier sind zu sehen von links nach rechts:

Rainer Hilbig (stellv.VfB-Vorsitzender), Josef Moll (64 Jahre Mitgliedschaft), Robert Slave (25 Jahre Mitgliedschaft), Manfred Fenske (65 Jahre Mitgliedschaft), J├╝rgen Miess ( 25 Jahre Mitgliedschaft), Dorothee K├╝hne (VfB-Vorsitzende), Max Neuendorf (64 Jahre Mitgliedschaft), Kurt Stark (50 Jahre Mitgliedschaft), Siggi Strobl (VfB-Technischer Leiter).

 

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