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Vereinsgeschichte

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November 1949 - Gründung eines Sportvereins...

"Am 13.11.1949 trafen sich rund 50 Personen in einem Kellerraum der Ulmer Wilhelmsburg, um einen neuen Sportverein zu gründen. Unter dem Vorsitz des anwesenden Kreisbeauftragten kam es zur Wahl eines Vorstandes und zur Errichtung einer Fußball- und Tischtennisabteilung. 38 Erwachsene und Jugendliche erklärten ihren Beitritt, der Name wurde mit VfB Schwarz-Rot festgelegt." Was laut Protokoll recht nüchtern und sachlich dargestellt werden kann, war immerhin der Anstoß für eine nunmehr fünfzigjährige wechselvolle Vereinsgeschichte. Es lohnt sich also, etwas genauer hinzusehen: Was waren die Hintergründe für diesen Schritt? Wie war das allgemeine Leben zur damaligen Zeit? Welche Hindernisse und Schwierigkeiten hatte diese junge Gemeinschaft in ihrer Anfangszeit zu bewältigen?

Um es gleich zu verdeutlichen: der heute als Eselsbergverein bekannte VfB ist seinen Wurzeln nach ein Wilhelmsburgverein. Und die Mehrheit der Sportbegeisterten jener Gründungsphase waren Flüchtlinge, Heimkehrer, Aus- und Umsiedler aus allen möglichen Gegenden Europas. Sie hatten sich mit Hilfe der Stadt auf dem Areal der Wilhelmsburg ihre eigene kleine Welt geschaffen – und dazu gehörte auch der Wunsch nach sportlicher Betätigung – konkret Fußballspielen!

Schon 1948 kam es zur Idee eines eigenen Fußballgeländes und mit Erlaubnis der US-Army wurde ein Trümmerfeld dazu ausersehen. In mehr als halbjähriger Arbeit wurden mit tatkräftiger Unterstützung ungezählter Hände und einiger weniger Pferdefuhrwerke meterhohe Schuttberge bewältigt – das Ergebnis wurde berühmt berüchtigt und hieß Kampfbahn "Rote Erde". Es gab sie also, die Wilhelmsburgler, sie hatten ihren eigenen Sportplatz und das erste Kräftemessen mit anderen Vereinen ließ auch nicht lange auf sich warten. 1949 war das Jahr des Grundgesetzes, der ersten Nachkriegswahlen und der ersten Bundesregierung unter Konrad Adenauer – also das Geburtsjahr der Bundesrepublik: Dennoch hatte sich das Land von den Wunden des unsäglichen Krieges noch lange nicht erholt. Das vorherrschende Element war immer noch die Not – Wohnungsnot, Geldnot, Arbeitsnot, Not an den alltäglichen Dingen des Lebens, von Luxus gar nicht zu reden. Das traf natürlich auch auf die Stadt zu, die nach den verheerenden Bombennächten im Dezember 1944 immer noch als "Ulm in Trümmern" dastand. In dieser Zeit also war die Gründung und Mitgliedschaft eines Sportvereins sicher mit einer gehörigen Menge Enthusiasmus und Zukunftsglauben verbunden, nicht zu vergessen die Opferbereitschaft so mancher Eltern, die bei einem Stundenlohn von unter zwei Mark und den Kosten für Fußballschuhe von mehr als 30 Mark ihren Sprösslingen die Ausübung des geliebten Sports ermöglichten.

Und so kam es fast logisch im Interesse aller Beteiligten Ende des Jahres 1949 nach längerer Vorbereitung zur Einberufung der Gründungsversammlung. Dem gerade im Aufbau befindlichen Sportkreis war an neuen Mitgliedern gelegen, die Nachbarvereine mußten nicht mehr gegen die "wilden" Wilhelmsburgler spielen und am meisten profitierte der neue Verein natürlich selbst: sie hatten einen Namen, konnten offiziell bei Meisterschaften nennen und durch einen – wenn auch bescheidenen – Mitgliedsbeitrag (Erwachsene DM 1 je Monat, Jugendliche die Hälfte, Schüler DM 0,30) konnte man die Grundlagen für einen Spielbetrieb schaffen.

Apropos Name: da bei der Abstimmung für die Vorschläge "VfB" und "Schwarz-Rot" exakt die gleiche Stimmzahl ermittelt wurde, kam es zu einem interessanten demokratischen Kompromiss – beide Begriffe wurden angenommen und verschmolzen zu einem einheitlichen Vereinsnamen.

Der damaligen Befindlichkeit entsprechend war sicher das Verlangen nach selbstbestimmter und selbstverantworteter Gemeinschaft eine große Motivation für den jungen VfB – kein Wunder nach den schrecklichen Jahren des verordneten Kollektivismus. Dennoch wurde der Verein bald von den Problemen des Alltags eingeholt und so darf es nicht wundern, daß bereits 1950 mehrfach Veränderungen im Vorstand vorgenommen wurden, bis schließlich unter dem Vorsitz von Karl Maier eine kontinuierlichere Vereinsführung das Personenkarussell beendete. Die ersten Jahre waren aber immer von Finanznöten überschattet – was mit einem Grundkapital von DM 26,35 (Tellersammlung bei der Gründungssitzung) begonnen hatte, konnte auch durch intensive Mitgliederwerbung und verschiedene Feste mit Tombola (die hieß damals übrigens noch Gabenverlosung) nicht wirklich verbessert werden.

Also waren das eigentliche Kapital die Sportler selbst, und die rechtfertigten den neuen Verein aufs Beste: in der Saison 51/52 Gewinn der C-Klassen – Meisterschaft (Gruppe Donau) durch die erste Mannschaft und Aufstieg, dem dann 1954 nach gewonnener B-Klasse der Aufstieg in die A-Klasse folgte. Und immer noch war es das Engagement jedes Einzelnen, das den Verein über die harten Anfangsjahre brachte, immer noch waren Kameradschaft und Glauben an das gemeinsam Erreichbare die Basis fürs †berleben. Hier liegt wohl auch der Grund dafür, daß ab 1953 mit der Räumung der Wilhelmsburg und der Erschließung des Eselsberges als Wohnbaugebiet der VfB Schwarz-Rot Ulm nicht einfach von der Landkarte verschwand, sondern am Weinbergweg eine neue Wirkstätte fand – die beste Voraussetzung dafür, die nächsten schweren Jahre des Aufbaus in Angriff zu nehmen.


Die Umsiedlung auf den Eselsberg

Zwischen 1952 und 1953 wurde die Wilhelmsburg geräumt und die Bewohner mußten auf den Eselsberg oder in die Oststadt umziehen. Der Spielbetrieb der Fußball- und der Tischtennisabteilung blieb weiterhin auf der Wilhelmsburg, da die Stadt für den VfB noch keine geeignete Sportstätte zur Verfügung stellen konnte. Aus dieser Situation ergab sich manch’ heiteres Erlebnis.

Zu den sonntäglichen Heimspielen begab sich eine "Völkerwanderung" vom Eselsberg zur menschenleeren Wilhelmsburg. Die Route führte entweder über das Zwetschgentäle oder über’s Lehrertal-Trommelwiesle. Nach den Heimspielen, die fast alle gewonnen wurden, ging es heiter und beschwingt singend zum Eselsberg zurück. Dies hatte manchmal auch unangenehme Folgen: "Polizeiliche Verwarnung wegen Ruhestörung."

Das Vereinsleben litt in den Jahren von 1953 bis 1956 darunter, daß der VfB kein eigenes Vereinsheim besaß. Ein Sportgelände hatte die Stadtverwaltung am Weinbergweg zwar gefunden, aber man wurde das Gefühl nicht los, daß es der Stadt am liebsten gewesen wäre, der Verein hätte sich aufgelöst. Die VfB’ler ließen sich jedoch nicht entmutigen.

Zu den Spielerversammlungen traf man sich abwechselnd in der "Stifterstube" am Mähringer Weg, im Hotel "Lehrer Tal" oder im "Hetzenbäumle". Die größeren Feste, wie Jahresfeiern und Fasching, wurden auf dem Oberberghof gefeiert.

Äußerst bedauerlich war es, daß die Tischtennisabteilung ihren Spielbetrieb einstellen mußte, weil keine geeigneten Räume gefunden wurden. Durch den Turnhallenbau bei der Hans-Multscher-Schule am Mähringer Weg und der Fertigstellung des Fußballplatzes am Weinbergweg im Jahre 1956 konnte sich der VfB auf dem Eselsberg aber letztendlich fest etablieren.

Etablierung und Entwicklung bis in die 90er Jahre

1. Bauliche Entwicklung

Auf dem Festplätzle, dort wo seit 1999 der neue Sanitärtrakt entsteht, wurde 1958 - ohne Genehmigung der Stadt Ulm - eine Baracke der Ulmer Brauereigesellschaft (Münster-Brauerei) als Behelfsheim aufgestellt. Endlich gab es einen Anlaufpunkt, um Vereinsmitglieder und Freunde zu treffen: die grüne Baracke. Sie bedeutete für die damaligen Fußballer viel, obwohl die Ausstattung für heutige Verhältnisse sehr einfach war. Duschen gab es keine und warmes Wasser nur, wenn der Wirt zuvor den Badeofen angeheizt hatte. Da blieb einem nur die Waschschüssel. Nur wenige der Spieler besaßen ein eigenes Auto, deshalb verbrachten sie einen Großteil der Freizeit im Vereinsheim.

Die Fußballjugend stellte bald sieben Mannschaften. Außerdem kickte die Werksmannschaft der Telefunken-AG und Fenster-Kaupp auf dem VfB-Gelände. Daher mußte der einzige große Fußballplatz zweigeteilt werden. Einer davon wurde 1967 mit Flutlicht ausgestattet.

1968 führte der Verein mit der Stadt Ulm Vorgespräche über den Bau des jetzigen Vereinsheims. Bereits im Spätherbst 1970 konnte es eingeweiht werden. Die Mitglieder leisteten insgesamt 9.000 freiwillige Arbeitsstunden und ersparten dem Verein dadurch ca. 90.000 DM. Die eingeplanten Kosten von 285.000 DM wurden deshalb unterschritten.

Nachdem in der Folgezeit die Fusionsverhandlungen mit dem VfL Ulm scheiterten, ging der VfB Anfang der siebziger Jahre eigene Wege. Auf einer neuen Sportanlage westlich des Weinbergweges (heute steht dort u.a. die Tennishalle) wurden ein Rasen- und Kleinspielfeld sowie zwei Tennishartplätze genutzt. Im Rahmen des 25-jährigen Vereinsjubiläums feierte der VfB im Juli 1974 ausgiebig die Einweihung von Mehrzweckplatz, Tennisplätzen und einer östlich des Weinbergweges gelegenen Minigolfanlage. Die Tennisabteilung errichtete später ein kleines Clubheim in Holzbauweise, welches im Sommer 1976 offiziell eingeweiht wurde.

Auf Grund des Mitgliederzustroms in der Tennisabteilung begann der Verein 1978 das heutige Tennisgelände - also östlich des Weinbergweges - stufenweise auszubauen. Es wurden zunächst drei Sandplätze erstellt, 1982 kamen zwei weitere hinzu. Die alten Plätze wurden vorerst weiter genutzt.

Ein bauliches Großereignis sollte schließlich Planung und Bau der Mehrzweckhalle sein. Planungsbeginn war 1978, Baubeginn 1979. Im September 1982 erfolgte die feierliche Übergabe durch den damaligen Oberbürgermeister Dr. Lorenser. Er bezeichnete das Bauwerk, das die Stadt knapp 6,2 Millionen DM gekostet hatte, einen "noblen Laden". Die Baulücke zwischen bereits bestehendem Vereinsheim und der Mehrzweckhalle schlossen die VfB’ler in viel Eigenarbeit mit vier neuen Kegelbahnen. Der Grundstein für eine weitere neue Abteilung war damit gelegt. In dem baulichen Gesamtkomplex erhielt die Tennisabteilung 1983 das heutige Vereinsheim einschließlich Dusch- und Umkleidekabinen.

Einen enormen Kraftakt stellte für den Verein die Errichtung der vereinseigenen Tennishalle dar. Im März 1991 wurde mit dem Bau begonnen. Vorausgegangen waren viele Diskussionen und Entscheidungen, nachbarliche Einsprüche mussten ausgeräumt werden. Es war bis dahin das aufwendigste Projekt des Vereins. Die Kosten betrugen 2,2 Millionen DM. Nur durch hohe Zuschüsse von der Stadt Ulm und dem Landessportbund war es möglich, dieses Vorhaben zu verwirklichen. Rechtzeitig zur Wintersaison 1991 konnten die ersten Spiele in der neuen Halle ausgetragen werden.

Weitere wichtige Bauvorhaben wurden in den Jahren 1994 bis 1998 in Angriff genommen: zwei zusätzliche Sandplätze für die Tennisabteilung, zwei Beachvolleyball-Felder und für die Basketball-Fans eine Streetballanlage. Im Rahmen des Planungskonzepts "VfB 2003" besteht seit Frühjahr 1998 der neue Umkleide- und Sanitärtrakt.

2. Vereinsentwicklung

Nach dem Umzug an den Weinbergweg blieb der VfB zunächst ein reiner Fußballverein. Fußball schien zur damaligen Zeit aber ein richtiges Ereignis gewesen zu sein. Bei Heimspielen zählte man 400 bis 500 Zuschauer, beim Entscheidungsspiel um den Aufstieg 1967/68 annähernd 2.000. Innerhalb der Mannschaft wurde Kameradschaft groß geschrieben. So traf sich ein Großteil der Aktiven an spielfreien Sonntagen im "Sonntagsanzug", um gemeinsam einen Spaziergang in die benachbarten Orte zu unternehmen - meistens nach Lehr oder Mähringen.

Bald wollten die Sportlerfrauen ebenfalls Sport treiben. Sie gründeten 1964 eine Frauenturnabteilung. Etliche Männer fingen drei Jahre später mit Turnen, Gymnastik und Spiel in einer eigenen Abteilung an. Diese Gruppe trifft sich heute noch! Das Turnangebot für die Familie wurde 1968 um Mutter-Kind-Turnen ergänzt.

Ein Meilenstein für die gesellschaftliche Akzeptanz und die weitere Entwicklung des Vereins stellte die Wahl von Andreas Braunwarth im Jahre 1968 dar. Der Ulmer Stadtrat wohnte am Eselsberg, sein Sohn spielte beim VfB Fußball. Zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden, Clemens Starzmann, sollte in der Folgezeit einiges bewegt werden. Die neugegründeten Frauen- und Herrenturnabteilungen erfuhren regen Zulauf. Die Tischtennisabteilung wurde 1968 wieder aktiviert. Seit der Räumung der Wilhelmsburg hatte wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten kein Abteilungsbetrieb mehr stattgefunden. Schon 1982 richtete sie jedoch die Bezirksmeisterschaften aus. Die Mitgliederzahl des Gesamtvereins betrug mittlerweile 420.

In die Zeit von Andreas Braunwarth fielen Fusionsverhandlungen mit dem ESC im Jahr 1966 und mit dem VfL in den Jahren 1971 bis 1973. Der Vereinszusammenschluss mit dem ESC scheiterte aus rechtlichen Gründen, mit dem VfL, weil sich dieser für eine Verlagerung nach Böfingen entschieden hatte. Damit war aber der Weg frei für richtungsweisende eigene Entscheidungen. Wichtige bauliche Maßnahmen (Vereinsheim, Sportanlage westlich des Weinbergwegs, Minigolfanlage) wurden durchgeführt und neue sportliche Möglichkeiten eröffnet. Angesichts der stetig steigenden Mitgliederzahl und des ständig wachsenden Stadtteils erschien dies auch notwendig. 1971 entstand die Basketballabteilung, 1973 wurde der Tennisbegeisterung Rechnung getragen und eine Abteilung gegründet. Die Tennisspieler stellen derzeit mit fast 350 Mitgliedern eine der größten Abteilungen.

Andreas Braunwarth verstarb im Herbst 1976. Rüdiger ("Rio") Blanc übernahm vorübergehend die Vereinsführung. Im Januar 1977 wurde Stadtrat Hans-Heribert Grasmann zum ersten Vorsitzenden gewählt. Auch er trug während seiner 18-jährigen Amtszeit wesentlich zur weiteren Entwicklung des VfB bei. Unterstützt wurde er dabei maßgeblich von seinem Stellvertreter Rüdiger Blanc. Eine neue Phase baulicher Tätigkeit (Mehrzweckhalle, Kegelbahnen, Um- und Ausbau der Geschäftsstelle, neues Tennisheim, Tennishalle) begann. Neue Abteilungen entstanden: 1978 die Volleyball-, 1980 die Ski- und 1982 die Kegelabteilung. Alle drei tragen bis heute wesentlich zu einem attraktiven Vereinsleben bei.

Die Volleyballer organisierten alljährlich ihr dreitägiges, internationales Monte-Muli-Turnier. Die Skiabteilung begann furios mit einem Volksskilauf auf dem Oberen Berghof.Bald stand für sie ein vielfältiges, ganzjähriges Angebot, wie Fitness, Alpin-Skilaufen, Langlauf, Snowboarden, Wanderungen, Radtouren und Inlineskating, inklusive angegliedeter DSV-Skischule auf dem Programm. Die Kegler mischten nicht nur in höheren Klassen mit, sondern veranstalten neben ihrem 24-Stunden-Turnier auch größere Verbandsturniere. Der VfB erlebte seit 1984 einen breiten Aufschwung in allen Abteilungen. Die Mitgliederzahl war Ende 1985 auf über 1.000 angewachsen. Allein die Fußballabteilung zählte ca. 350 Mitglieder, davon 170 Jugendliche.

Nach 18 Jahren auf der Brücke gab Hans-Heribert Grasmann das Steuer ab. Ihn löste Frank Ahnefeld (damals CDU-Vorsitzender von Ulm) ab, der fortan von
1995 bis 2002 dem Sportverein vorstand. Unter seiner Führung entstand der neue Umkleidetrakt für die Fußballer, Kegler und Tennisspieler.

Dorothee Kühne übernahm am 27. November 2002 das Zepter - als erste Frau an der Spitze des Eselberger VfB. Sie ist Fraktionsvorsitzende der SPD im Ulmer Gemeinderat und wohnt selbst auf dem Eselsberg.  Mit großem Einsatz, innovativen Ideen und Erfolg betreibt Frau Kühne eine Modernisierung der Vereinsstrukturen. Neue Abteilungen kamen unter ihrer Führung dazu:
Zunächst Baseball und Rugby. Später auch andere Sportarten. Der Verein wächst kontinuierlich.

Für die neuen Wohngebiete auf dem Eselsberg wurden Konzepte entwickelt, wohnortnah Sportangebote für junge Familien zu schaffen: Der Bereich Kinder-und Jugendsport wurde ausgebaut und für Erwachsene kamen neue Fitneß-und Wellnessangebote dazu.

2005 wurde die Ballschule gegründet - eine Ballgrundausbildung für Kinder zwischen sechs und neun Jahren. Die erste Leiterin ist Vanessa Reinhardt.

Nach drei erfolgreichen Jahren der Einführung wird die Ballschule 2008 in die expandierende Abteilung Kinder-und Jugendsport aufgenommen. Deren Leitung hat 2007 Eva Mader übernommen. Die Angebote der Abteilung werden kontinuierlich ausgebaut, die Mitgliederzahlen steigen.

Die Angebote Fitness für Erwachsene wurden ausgebaut. Die Skiabteilung erweitert ihr Kursprogramm. Mit derlei Angeboten gewinnt der Verein immer mehr Familien aus dem Stadtteil, vor allem auch aus den neuen Wohngebieten.

Im Sommer 2008 hat der VfB Ulm unter der Leitung von EVA MADER erstmalig ein Ferienprogramm für Kinder angeboten. 14 Tage Sport und Spiel mit gesunder Ernährung. Die Gruppen waren nach wenigen Tagen ausgebucht.

Im Mai 2009 wurde der neue Baseballplatz der FALCONS, also der VfB Ulm Baseballabteilung, auf der Bezirkssportanlage im Pfaffenkau eröffnet. Die FALCONS bauen die Anlage in vielen ehrenamtlichen Einsätzen aus. Sie hat internationalen Standard und wurde schon im Rahmen einer Europameisterschaft als Austragungsort genutzt.

2012 verlässt American Football den VfB Ulm und geht nach Neu-Ulm. Auch Basketball wird angesichts der großen Konkurrenz an Angeboten in der Stadt eingestellt.

Neu kommt 2013 die Abteilung "Ultimate" hinzu. Eine Abteilung, die aus einer Sportgruppe der Universität Ulm erwächst, nennt sich "Ultimates" . Die neuen Mitglieder spielen "Frisbee" auf den Außenanlagen und in der Halle. Schon bald organisiert die neue Abteilung ein größeres jährliches Turnier, an dem Mannschaften aus dem süddeutschen Raum und dem nahen Ausland teilnehmen.

2014 kommt wieder eine neue Abteilung zum VfB Ulm: Lacrosse - der wohl schnellste Mannschaftssport der Welt. Gespielt wird mit Schlägern , an denen ein Netz befestigt ist. Damit gilt es, mit einem Ball ein Tor zu erzielen. Auch diese Abteilung hatte ihren Ursprung in einer Studierendengruppe an der Universität Ulm.

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